AMATA Games und Entwickler Curry Croquette haben mit Crescent Tower: RISING den Nachfolger des 2025 erschienenen Crescent Tower angekündigt. Das neue rundenbasierte Rollenspiel bleibt dem bewusst nostalgischen 8-Bit-Stil des Vorgängers treu, erweitert das Konzept aber deutlich: Eine Geschichte über fünf Kapitel, 14 Klassen, ein neues Kartierungssystem und eine flexiblere Charakterentwicklung sollen für mehr Abwechslung sorgen. Erscheinen wird das Spiel für PC via Steam. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht.
Der Crescent Tower erscheint nur alle 50 Jahre
Schauplatz der Geschichte ist erneut die kaiserliche Hauptstadt Mayirdoam. Dort erscheint nur alle 50 Jahre ein geheimnisvoller Turm, der bislang von niemandem vollständig bezwungen werden konnte.
Was sich an seiner Spitze befindet, weiß niemand genau. Gerüchte erzählen von einem Edelstein, der jeden Wunsch erfüllen kann, und sogar von einem Trank der Unsterblichkeit.
Neue Hoffnung bringt ein Logbuch der Tapferkeit, das von dem Abenteurer hinterlassen wurde, der dem Sieg über den Turm bislang am nächsten gekommen sein soll. Seine Aufzeichnungen inspirieren eine neue Generation dazu, sich selbst auf den Weg nach oben zu machen.

Fünf Kapitel und mehrere Protagonisten
Während der Vorgänger stärker auf die klassische Dungeon-Crawler-Struktur setzte, soll Crescent Tower: RISING seine Geschichte deutlich größer aufziehen.
Das Abenteuer wird über fünf Kapitel erzählt. Dabei stehen verschiedene Protagonisten und Dungeons im Mittelpunkt, deren Geschichten schließlich miteinander verknüpft werden.
Die Figuren unterscheiden sich unter anderem in Herkunft, Volk und Klasse. Im Verlauf des Spiels sollen aus den zunächst sehr unterschiedlichen Abenteurern schließlich Verbündete werden, die gemeinsam versuchen, den Turm zu bezwingen.

Klassische rundenbasierte Kämpfe bleiben erhalten
Beim Kampfsystem hält Entwickler Curry Croquette grundsätzlich am Konzept des Vorgängers fest.
Die Auseinandersetzungen laufen klassisch rundenbasiert ab und sollen bewusst an ältere Rollenspiele erinnern. Entscheidend sind dabei die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Gruppenmitglieder und die passende Zusammenstellung der Party.
Der erste Crescent Tower setzte bereits auf strategische, aber vergleichsweise leicht verständliche Kommando-Kämpfe. Genau dieses Grundsystem soll auch im Nachfolger erhalten bleiben, gleichzeitig aber durch die größere Auswahl bei Klassen und Fähigkeiten deutlich mehr Möglichkeiten bieten.

14 Klassen und frei kombinierbare Fähigkeiten
Deutlich erweitert wird die Charakterentwicklung.
In Crescent Tower: RISING stehen 14 verschiedene Klassen zur Verfügung. Damit fällt die Auswahl größer aus als noch beim Vorgänger, bei dem neun Klassen angeboten wurden.
Gelernte Klassenfähigkeiten lassen sich außerdem über sogenannte „Skill Blocks“ individuell anordnen. Dadurch können die einzelnen Figuren stärker an die eigene Spielweise angepasst werden.
Die Entwickler wollen Spielern damit mehr Freiheit beim Aufbau ihrer Gruppe geben. Statt sich ausschließlich auf vorgegebene Klassenrollen zu verlassen, sollen unterschiedliche Fähigkeiten miteinander kombiniert werden können.

Karten selbst aufdecken
Neu ist außerdem ein Mapping-System.
Beim Erkunden der Oberwelt und der Dungeons wird nach und nach eine Karte angelegt. Diese dient dabei nicht nur der Orientierung. Laut AMATA Games können Informationen auf der Karte sogar dabei helfen, neue Entdeckungen zu machen.
Damit bleibt das Erkunden ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Bereits der Vorgänger setzte stark darauf, Dungeons Stück für Stück aufzudecken und nach Fallen oder Geheimnissen zu suchen.

Rund 15 bis 25 Stunden Spielzeit
Für einen vollständigen Durchlauf gibt AMATA Games derzeit eine Spielzeit von ungefähr 15 bis 25 Stunden an.
Damit soll der Nachfolger etwas umfangreicher ausfallen als das ursprüngliche Crescent Tower, für das auf der deutschen Steam-Seite etwa 10 bis 20 Stunden angegeben werden.
Auch technisch bleibt das Spiel bewusst genügsam. Laut den vorläufigen Systemanforderungen werden lediglich 1 GB freier Speicherplatz benötigt. Als Betriebssystem wird Windows 11 genannt.
Deutsche Texte sind bereits bestätigt
Für deutsche Spieler gibt es bereits eine erfreuliche Nachricht: Deutsch gehört offiziell zu den unterstützten Sprachen.
AMATA Games nennt Deutsch neben Japanisch, Englisch, Französisch, Koreanisch sowie vereinfachtem und traditionellem Chinesisch. Laut Factsheet handelt es sich um ein reines Einzelspieler-Spiel ohne Online-Modus.
Eine deutsche Sprachausgabe spielt bei dem 8-Bit-RPG keine Rolle; entscheidend sind hier Benutzeroberfläche und Bildschirmtexte beziehungsweise Untertitel. Auch der Vorgänger unterstützt bereits eine vollständige deutsche Benutzeroberfläche und deutsche Untertitel.



Noch kein Veröffentlichungstermin
Crescent Tower: RISING erscheint für PC über Steam. Preis und Veröffentlichungstermin stehen derzeit noch nicht fest. Publisher ist AMATA Games, entwickelt wird das Spiel erneut von Curry Croquette.
Der direkte Vorgänger Crescent Tower erschien im August 2025 und setzte bereits auf 2D-Dungeon-Erkundung, Pixelgrafik und klassische rundenbasierte Kämpfe. Mit fünf Kapiteln, 14 Klassen und dem neuen Mapping-System soll RISING dieses Grundkonzept nun deutlich ausbauen.
Quelle:
Gematsu / AMATA Games
